HRV
Herzratenvariabilität
= zeitliche Unterschiede zwischen den einzelnen Herzschlägen (gemessen in ms)
Generell gilt: Je höher die persönliche HRV, desto schneller reagiert das Nervensystem regulativ auf Reize und Änderungen.
Eine niedrige HRV ist meist mit Stress, Krankheit oder Müdigkeit verbunden. Die HRV ist daher ein sehr guter Indikator für den allgemeinen Gesundheitszustand.
Während die Herzfrequenz die durchschnittliche Anzahl von Herzschlägen pro Minute wiedergibt, zeigt die HRV die Variation der Zeit zwischen zwei Herzschlägen. Je variabler diese Zeit ist, desto gesünder ist jemand.
Während eines mitochondrialen Höhentrainings wird auch immer die HRV ermittelt. Bei erfolgreichem Training verbessert sich eine suboptimale HRV im Laufe der Trainingseinheiten. Dadurch verbessert sich der allgemeine Gesundheitszustand.
Die RMSSD (Root Mean Sum of Squared Distance) misst die kurzzeitigen Veränderungen von RR-Intervallen. Zur Beurteilung der parasympathischen Aktivierung (Parasympathikus = "Ruhenerv"). Der RMSSD-Wert hat sich als Indikator für die Erholungsfähigkeit, Fitness und Gesundheit etabliert. Dieser Wert zeigt die Schnelligkeit der Reaktion des Körpers auf Belastung. Während ein hoher Wert dafür steht, dass der Körper gut mit dem Wechsel von Belastung und Entlastung umgehen kann, zeigt ein niedriger Wert eine Stressbelastung an.
In meiner Praxis biete ich auch eine separate Messung der HRV an. Anhand unterschiedlicher Berechnungen kann daraufhin auch das biologische Alter ermittelt werden. Optimalerweise ergibt sich eine Differenz zum kalendarischen Alter. Holistisch betrachtet lässt sich auch eine Aussage zu Energiereserven sowie Stressbelastung treffen.